Zahnspange, Brackets, KFO, Kieferorthopäde Marsberg, Charlotte Gormsen, Stephan DreyerDie Kieferorthopädie befasst sich mit dem Erkennen, der Verhütung sowie der Behandlung von Gebiss-Fehlbildungen und Zahnstellungsanomalien mit dem Ziel, durch eine Korrektur fehlstehender Zähne und Kiefer die Herstellung eines gut funktionierenden Gebisses, so dass die Zähne und der Zahnhalteapparat möglichst bis ins hohe Alter gesund erhalten bleiben – die gute Pflege vorausgesetzt. Und was nicht weniger wichtig ist – die Korrektur der schiefstehender Zähne  oder Revision der Fehlbildung des Gebisses verbessert nachhaltig die Ästhetik, denn ein schönes, makelloses Lächeln stärkt zum einen das Selbstbewusstsein und erhöht zum anderen die Kommunikationsbereitschaft eines Gesprächspartners.

Es ist sinnvoll, schon im Kindergartenalter die erste Untersuchung durchführen zu lassen. Zweck einer solchen Untersuchung ist es, festzustellen, ob die Gebiss-Entwicklung regelrecht verläuft oder Einflüsse vorliegen, die diese Entwicklung beeinträchtigen könnten. Zu empfehlen sind weitere Kontrolluntersuchungen in Abständen von 1 bis 2 Jahren – all das wird in unserer Praxis von kieferorthopädischen Spezialisten angeboten.

Unsere Leistungen im Einzelnen:

  • Herausnehmbare Behandlungsapparaturen, d. h. Zahnspangen wie Platten, oder funktionskieferorthopädische Geräte wie Aktivator, Bionator
  • Festsitzende Geräte wie Multiband- bzw. Multibracket-Apparaturen

Bei der Wahl des richtigen Zeitpunkts insbesondere bei Kindern und Jugendlichen und der angemessenen kieferorthopädischen Maßnahmen wird in der Regel folgendes beachtet:

  • Das Wachstum  des Gesichtsschädels sowie die mit dem Zahnwechsel einhergehenden Veränderungen, die für die Therapie optimal genutzt werden
  • Die Belastung der Patienten sowie ihres Umfelds sollte möglichst gering sein
  • Der Behandlungsaufwand und der Behandlungseffekt sollte in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen

Es gibt wie übrigens in jeder therapeutischen Behandlung Vorteile und Nachteile auch bei herausnehmbaren Zahnspangen: Als Vorteil sind zu nennen:

  • Sie können vom Patienten bei Bedarf herausgenommen werden.
  • Es gibt keine Schwierigkeiten beim Zähneputzen
  • Das Risiko der Entstehung von Karies bzw. Zahnbetterkrankungen ist äußerst gering

Als Nachteile kann unter anderem folgendes genannt werden:

  • Die herausnehmbaren Zahnspangen bedürfen einer guten Kooperation zwischen der Patientin oder dem Patienten und dem Zahnarzt  bzw. Kieferorthopäden, d. h. sie sind nur dann wirksam, wenn sie auch eingesetzt werden.
  • Die Dauer einer kieferorthopädischen Behandlung mit herausnehmbaren Zahnspangen ist in der Regel länger als bei Verwendung festsitzender Apparaturen

Die kieferorthopädischen Materialien bewirken heutzutage wahre Wunder. So ist die herausnehmbare Zahnspange  – Invisalign (Schiene) eine durchsichtige, fast unsichtbare Hilfe zur Korrektur der Zahnstellung. Ähnlich kennt man die Schiene als Knirscher-Schiene oder als Kiefergelenkschiene.

Auch die festen Zahnspangen sind heute unsichtbar. Die sogenannten Brackets sind kleine Knöpfchen, die auf die Zähne geklebt werden. Eingebracht wird ein Bogen aus plastischem Metall, der je nach Stärke und Form die Zähne des Kiefers ausformt.

Wir bieten Ihnen aber auch eine unsichtbare feste  Zahnspange, die im Oberkiefer auf der Zahninnenseite angebracht wird. Im Unterkiefer sieht man diese Spange i. R. nicht oder nur kaum.

Aber auch bei dieser Behandlungsmethode gibt es bestimmte Vor- und Nachteile:

Vorteile:

  • Exaktes Behandlungsergebnis
  • Verbesserung der Zahnstellung
  • Keine Gefahr von Zahnverfärbungen oder Rändern nach Entfernung der Brackets
  • Kein erhöhtes Verletzungsrisiko

Nachteilig sind vor allem zu nennen:

  • Häufig längere Eingewöhnungszeit (ca. 2 Wochen)
  • Leichte Beeinträchtigung der Aussprache möglich
  • Anfallende Kosten, da keine Kassenleistung

Zahnspange mit 30 oder 40? Schiefe Zähne sind leider kein Teenager-Phänomen, sondern sie  stören auch Erwachsene. Das kann an einer unterlassenen oder fehlerhaften bzw. abgebrochenen Zahnkorrektur in jungen Jahren liegen oder an unerwartet späten Zahnbewegungen. Zwar ist das heute keine Seltenheit mehr, dass man im erwachsenen Alter eine Korrektur vornimmt, doch oft hadert man mit einer festen Zahnspange: „Ich bin doch zu alt für die „Schneeketten“ im Gesicht.

In solchen  Fällen bieten wir den Patientinnen und Patienten die neueste Methode der Kiefer-Regulation an: Die transparenten Zahnschienen – Invisalign korrigieren die Zahnstellung nahezu unsichtbar – eben eine feste Zahnspange für Erwachsene.